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Liveticker | Jan-Lennard Struff gegen Fabio Fognini | Live und Ergebnisse

National Bank Open - Übersicht

Liveticker

National Bank Open - 1. Runde

19:30
Jan-Lennard Struff
J.-L. Struff
1
7
2
4
Fabio Fognini
F. Fognini
2
6
6
6
22:18
Fazit
Dieses Match war eine Achterbahnfahrt von Anfang bis Ende. Der Sieger heißt zwar Fabio Fognini, doch eigentlich hätte er Jan-Lennard Struff heißen müssen. Bereits im ersten Satz zeigten beide Spieler Stärken und Schwächen, ehe der Deutsche im Tie-Break in der entscheidenden Phase der klar bessere Mann war und verdient den ersten Durchgang holte. Satz Nummer zwei verlief schnell zu Gunsten des Italieners, der mit zwei Breaks davonzog, aber auch mit dem Kreislauf zu kämpfen hatte und kurz vor der Aufgabe stand. Das alles brachte Struff aber völlig aus dem Satz und trotz der Probleme beim Italiener kam dieser zurück. Im Decider schien wieder alles für den Warsteiner zu laufen, frühes Break und bis zum 4:2 war er der stärkere Spieler. Mit dem ein oder anderen Fabelpunkt und den anwesenden Fans, die eher auf der Seite des Entertainers Fognini waren, kam der wie ein Phönix aus der Asche und gewann irgendwie dieses Match - wie, wissen er und Struff selbst nicht genau. In der zweiten Runde bekommt es der Italiener mit Andrey Rublev zu tun, der an Position vier gesetzt ist. Mit Struffi scheidet bereits der einzige Deutsche in Toronto aus. Vielen Dank fürs Mitlesen, habt noch einen schönen Abend und bis bald.
22:11
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:6
Ist das bitter. Struff kommt mit dem Druck nicht klar, will es am Netz selbst machen und kommt zum Serve-and-Volley nach vorne. Aber der Return des Italieners ist stark, Struff muss ihn tief nehmen und bringt den Ball nicht über die Netzkante.
22:10
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:5
Das darf doch nicht wahr sein! Doppelfehler Struff - das ist der erste Matchball für Fognini. Der Italiener grinst sich einen.
22:10
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:5
Struff bekommt den Ausgleich nicht geschenkt! Den ersten Punkt muss er sich gleich zweifach am Netz verdienen, dann kann er per Aufschlag zwar auf 30:15 stellen, aber Fognini schlägt mit den Fans im Rücken zurück, knallt die Rückhand longline auf die Linie.
22:07
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:5
Das ist bitter. Struff gerät vor dem möglicherweise letzten Spiel in Rückstand und muss nun gegen den Satz- und Matchverlust aufschlagen. Zwei Mal gelingt ihm eigentlich ein starker Return, aber der Folgeschlag sitzt nicht. Es fehlt das gewisse Quäntchen, das den Ball über die Netzkante befördert.
22:05
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:4
Stark! Fognini sichert sich zwar den Spielball, aber Struff behält die Nerven, macht Druck mit der Vorhand und kommt vor ans Netz, setzt den Smash sicher in den Court - Einstand.
22:04
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:4
Das ist genau die Reaktion, die der Deutsche braucht! Ein starker Return bringt ihn rein ins Aufschlagspiel und dann kommt auch wieder der Fehler des Italieners - 30 beide.
22:02
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:4
Das Break Vorsprung ist weg, alles wieder auf Anfang. Doch das Match verschiebt sich so wieder auf Seiten von Fognini, der mit zwei Raketen-Aufschlägen sofort auf 30:0 stellt.
22:01
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:4
Fognini kreiert sich im Aviva Centre eine ganz besondere Atmosphäre und erzwingt den nächsten Breakball. Diesmal kann Struff tatsächlich nicht standhalten und schenkt mit dem Doppelfehler den Aufschlag ab - 4:4.
22:00
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Auf einmal hat dieses Match ein tolles Niveau! Struff schlägt per Ass zurück, doch wieder ist es Fognini mit einem sehenswerten Punkt, der sich mit der Vorhand longline den Breakball holt - Struff muss erneut überkopf kontern und nachsetzen, doch der Italiener macht diesmal den Fehler mit der Rückhand. Der letzte Punch fehlt bei ihm.
21:59
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Was für ein Punkt! Fognini holt sich die versammelten italienischen und alle anderen Fans auf seine Seite! Struff hat den Punkt fast schon sicher, doch den Lob des Italieners kann er nicht zum Winner als Smash verwerten, Fognini spielt sich wieder in den Ballwechsel und erzwingt den Vorhandfehler des Deutschen.
21:57
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Ist das nervenstark von beiden Seiten. Zunächst das Comeback des Deutschen, aber wie cool wehrt Fognini diesen Spielball gegen sich ab?! Er schüttelt eine Vorhand aus dem Ärmel longline auf die Linie und holt sich den Einstand.
21:56
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Ja, es geht noch mehr! Zwei brutale Aufschläge hinterher sichern ihm in nur 25 Sekunden das 40:40 - und dann läuft's. Ein dritter schöner Aufschlag geht weit nach außen und der Warsteiner legt den Vorhandwinner inside-out nach - Spielball.
21:55
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Und dann werden es drei Breakbälle für Fognini. Struffs Rückhand ist zu niedrig und schafft es nicht übers Netz. Das Ass im Anschluss bringt ihn nochmal heran. Geht noch mehr?
21:53
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Die dürfen nicht passieren! Ein ganz einfacher Vorhandfehler an der Grundlinie ist schon schmerzhaft, aber den Volley am Netz muss er machen. 0:30 aus Sicht des Warsteiners.
21:50
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:3
Aufgeben kennt der Mann aus Sanremo heute nicht! Zwei Mal schickt er einen unfassbar starken zweiten Aufschlag ins Feld und wird beide Male dafür belohnt. Dann sitzt auch der erste, zum Abschluss gibt es nochmal den Winner über den Zweiten. Ein ganz schnelles Aufschlagspiel des Italieners.
21:48
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 4:2
Durchatmen. Fognini schickt die Vorhand inside-out hinter die Grundlinie und der Fehler bedeutet das Aufschlagspiel für Struff. Die heiße Phase im dritten Satz wird eingeläutet.
21:47
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 3:2
Wieder Glück für den Deutschen, diesmal hilft ihm die Netzkante aktiv, der Passierball im Anschluss ist aber auch stark gespielt. Ein Servicewinner beschert ihm Spielbälle zum möglichen 4:2 - das wäre so wichtig.
21:46
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 3:2
Doch der Italiener ist eben auch eine coole Socke. Was auf der Vorhand nicht klappt, funktioniert auf der Rückhand. Erneut geht er die Linie runter und diesmal trifft er die Ecke im legalen Bereich.
21:45
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 3:2
Für Struff gilt es aber einfach, seinen Aufschlag noch drei Mal durchzubringen und dann hat er dieses Match im Sack - aber einfacher gesagt als getan. Im ersten Punkt ist ihm das Glück immerhin hold, denn eine Fognini-Vorhand landet nur Millimeter neben der Außenlinie.
21:43
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 3:2
Fognini zeigt es an, es geht rauf und runter - sowohl bei seiner Leistung, als auch in diesem gesamten Match. Er scheint sich mit dem Kreislauf beruhigt zu haben und wirkt dahingehend cool, doch die Gegenwehr von Struff ist da. Dennoch bringt der Italiener das Aufschlagspiel mit zwei weiteren guten Aufschlägen und einem letztlich entscheidenden Fehler des Deutschen durch und verkürzt.
21:42
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 3:1
Das ist auf einmal ein offener Schlagabtausch! Fognini geht viel Risiko über den zweiten Aufschlag und schlägt ihn nur etwas weniger schnell als den ersten, macht damit den direkten Winner. Aber Struff ist nun auch in den Rylls da, agiert deutlich kontrollierter, kommt auf 30:15 heran.
21:38
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 3:1
Ein seltsames Match. Plötzlich ist Fognini völlig von der Kappe, Struff serviert sich in nur 58 Sekunden zu Null zum 3:1 und nimmt den Schwung des Breaks sofort mit. Genau diese Ausstrahlung braucht er jetzt.
21:35
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 2:1
Das war der zweite Schläger! Fognini patzt erneut auf der Vorhand, schickt sie cross ins Seitenaus und gibt den Aufschlag ab. Leidtragender ist das Racket, das sogar zerbricht. Das muss eigentlich eine Verwarnung nach sich ziehen - im Falle von Fognini wäre es die zweite und damit eine Punktstrafe. Aber der Stuhlschiedsrichter drückt beide Augen zu.
21:34
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 1:1
Zu passiv darf Struffi aber auch nicht werden, denn dann wird er einfach weggeschossen - aber er hat Glück, Fognini verpasst die Chance auf Spielball mit einer völlig verrissenen Vorhand longline, stattdessen gibt es den Breakball.
21:33
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 1:1
Genau dieses Tennis muss Struff gegen den Aufschlag spielen! Ruhig, geduldig und ohne zu viel Risiko. Denn er muss die Plätte des Gegners nutzen und die Ballwechsel lang halten, denn dann kommen die Fehler - und dieses Rezept funktioniert gleich ein zweites Mal.
21:32
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 1:1
Ein Mal Fognini-Speciale zum Mitnehmen, bitte! Der Italiener erwartet den Aufschlag von Struff weit im Feld und wischt den Vorhandwinner direkt zurück auf die andere Seite. Insgesamt serviert der Warsteiner aber vier Mal zu stark und holt sich Spiel plus Selbstbewusstsein für diesen dritten Satz.
21:29
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 0:1
Fognini hingegen scheint sich zu stabilisieren, während Struff mit dem nächsten Returnfehler auf der Rückhand das erste Spiel abschenkt. Jetzt muss er zwingend mal wieder seinen eigenen Aufschlag durchbekommen, um nicht den Anschluss zu verlieren.
21:28
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6, 0:0
Das ist jetzt auch nicht einfach für Struff, denn es dreht sich alles nur noch um Fognini, der eine kleine Show aus dem Spiel macht und sich ganz gut inszeniert. Struff zeigt sich völlig beeinflusst dadurch, hat keinen Zugang zum Match und macht weiter mit dem Fehlerfestival.
21:27
3. Satz
Der dritte Satz startet mit leichter Verspätung und einer Code Violation für Fabio Fognini, weil der zu lange braucht, um in der Kabine sein Shirt zu wechseln.
21:27
Satzfazit
Auf beiden Seiten war das ein zahlenmäßig katastrophaler Satz. Fognini brachte gerade einmal zu 32 Prozent seinen ersten Aufschlag ins Feld, aber ganz schlimm ist die Bilanz von Struff beim zweiten Aufschlag - keinen einzigen Punkt konnte er über diesen erzielen. Dazu ließ er elf Breakchancen aus, deutlich zu viele. Fognini produzierte in einem wirklich schwachen Satz immerhin 13 Winner und schaffte es mit Hilfe des Deutschen zum Satzausgleich.
21:23
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:6
Struff hört nicht auf mit dem Geschenkeverteilen und schickt eine letzte Vorhand in diesem Satz ins Netz. Fognini kann fast nicht anders, als den Gewinn des zweiten Durchgangs anzunehmen.
21:22
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:5
Struff ist völlig von der Rolle und scheint sich durch den Willen des Italieners beeindrucken zu lassen. Fehler über Fehler bescheren Fognini aus dem Nichts Satzbälle.
21:19
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:5
Da ist er schon wieder, der Zauberkünstler Fognini. Diesmal ist es vor allem Struff selbst Schuld, der mit zu vielen einfachen Fehlern ohne Not seinen Gegner im Spiel hält und ihm das 5:2 nahezu eigenhändig beschert.
21:18
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:4
Fognini hängt in den Seilen - aber er hält sich tapfer fest. Struff erkämpft sich mit starkem Return den Breakball, aber Fognini dunkt am Netz den Smash weg. Das sieht spektakulär aus, kostet aber eigentlich nur unnötig Kraft. Doch der Italiener ist eben auch ein Showman.
21:16
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:4
Besser als mit einem Ass kann man einen Breakball aber nicht abwehren. Fogninis nächster guter Aufschlag wird zwar wegen Fußfehlers zurückgenommen, aber Struff macht ohnehin den leichten Vorhandfehler in der Rally - der ist zwar teuer, aber er macht es mit einem starken Vorhand-Cross wieder wett: Einstand.
21:15
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:4
Eines hat sich nicht geändert: Struffs miserable Returnquote. Fognini stellt auf 30:15, schickt dann aber seinerseits eine Vorhand ohne Not ins Netz. Etwas überraschend gibt es dann Breakball für den Deutschen, weil Fognini auch noch eine Rückhand hinter die Grundlinie schickt.
21:13
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:4
Was macht der Italiener jetzt bei eigenem Aufschlag? Er hatte in beiden Servicegames bisher massive Probleme und brachte sie nur mit Mühe durch. Ins dritte startet er mit Doppelfehler Nummer zehn.
21:12
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 2:4
Fognini hat sichtlich zu kämpfen, jeder Ballwechsel ist eine merkliche Belastung. Struff bekommt sein Aufschlagspiel letztlich mit einem Ass aber relativ sicher durchserviert und bringt es damit zum ersten Mal in diesem Satz durch, verkürzt auf 2:4 - braucht aber weiter das zweite Break.
21:10
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 1:4
Auch der Supervisor war am Stuhl des Italieners, aber Fognini gibt den Daumen hoch, er will es weiter versuchen. Nach fast fünf Minuten ohne Ballwechsel steht nun Struff wieder zum Aufschlag bereit, kommt mit einem Servicewinner aber gut rein.
21:09
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 1:4
Bei Fognini wird die Temperatur und der Blutdruck gemessen, es scheint sich um den Kreislauf des Italieners zu drehen. Bei den Außentemperaturen von 30 Grad Celsius in Toronto nicht ungewöhnlich. Auch in Tokio hatten viele Spieler und Spielerinnen mit den hohen Temperaturen so sehr Probleme, dass die Matches im Turnierverlauf zeitlich nach hinten geschoben wurden. Beim Italiener scheint sich wirklich die Frage zu stellen, ob er weitermachen kann.
21:05
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 1:4
Da ist das Break! Die neunte Breakchance nutzt Struff tatsächlich, weil Fognini die Vorhand völlig verschießt und hinter die Grundlinie jagt. Geht da noch was im zweiten Durchgang? Jetzt kommt erst einmal der Physio zum Italiener.
21:04
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
Der Physio steht bereits am Court wie bestellt und nicht abgeholt, weil dieses Aufschlagspiel einfach nicht enden will. Struff schickt die Rückhand longline ins Netz, Fognini serviert Doppelfehler Nummer sieben.
21:03
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
"Das gibt's doch nicht!", ruft sich der Deutsche zu - Struff bekommt nach zwei Fehlern von Fognini die achte Chance auf ein Break, bringt aber wieder nicht den Return im Feld unter. Stattdessen geht es wieder über Einstand.
21:01
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
Man fragt sich ein wenig, wofür der Mann einen Physio braucht. Zwar kann er das Ass im Anschluss nicht für den Spielgewinn nutzen, aber ein stark servierter Aufschlag auf den Körper bringt den nächsten Spielball ein.
20:59
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
Das ist fast schon dreist und nicht mehr nur frech, was Fognini aus dem Ärmel schüttelt - wieder passt der sagenhafte Stopp perfekt über die Netzkante und legt sich in den Court. Erneut sind beide Breakchancen weg und wieder kann Struff überhaupt nichts dafür.
20:58
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
Fognini beschert seinem Gegner Breakball sechs und sieben, aber dann spielt er einen ansatzlosen Stopp aus der Hosentasche - Wahnsinn!
20:56
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
Ganz rund sieht sein Aufschlagspiel aber gerade auch nicht aus. Doppelfehler Nummer sieben ist es bereits beim Italienr: 0:30.
20:55
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:4
Zwar gelingt Struff der erste Punkt bei eigenem Aufschlag, aber mit einem Doppelfehler besiegelt er sein Schicksal: Doppel-Break Fognini. Der Italiener lässt für den nächsten Seitenwechsel bereits den Physio bestellen, warum ist nicht ersichtlich.
20:54
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:3
Fognini macht es aber auch clever, geht nochmal zu seinem Handtuch, nimmt noch mehr den Rhythmus aus Struffs Aufschlagroutine heraus. Und seine Schläge sitzen nun einfach, gegen die Vorhand longline ist der Deutsche einfach langsam.
20:53
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:3
Das gibt es doch nicht. Wieder steht Struff bei 0:30, in diesem zweiten Satz gelingt ihm noch kein Punkt bei eigenem Aufschlag. Das geht aktuell zu leicht für den Italiener auf der Gegenseite.
20:51
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:3
Entfesselungskünstler Harry Fognini befreit sich tatsächlich aus der Misere und und bringt seinen ersten Spielball gleich im ersten Versuch durch. Struffs Vorhand ist zu lang und das lässt der Italiener auch akustisch heraus.
20:50
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:2
Doch Struff kann seine Chancen nicht nutzen - Fognini schlägt zu clever auf und weiter ist der Return des Deutschen zu schwach. Stattdessen begeht der Warsteiner in der langen Rally den Vorhandfehler und nach fünf Breakchancen für Struff hat der Italiener plötzlich den ersten Spielball.
20:47
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:2
Pünktlich nach einer Stunde ist es soweit: Als hätte Fognini darauf gewartet, zerschlägt er nach dem nächsten Vorhandfehler den Schläger und muss sich ein neues Spielgerät besorgen. Von einer Verwarnung sieht der Schiedsrichter aber noch ab. Der möchte den Zorn des Italieners auch nicht auf sich ziehen.
20:45
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:2
Die Linie meint es wieder gut mit dem Italiener. So genau muss er die Vorhand gar nicht spielen, aber er hat Dusel. Und auch den dritten Breakball wehrt er ab, weil die Returnquote und -qualität bei Struff einfach nicht gut genug ist.
20:44
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:2
0:40! Die Vorhand schafft es nicht übers Netz und der Schläger muss schon fürchten, unsanften Kontakt mit dem Court zu machen - aber Fognini kann an sich halten. Als Antwort schickt er ein Ass durch die Mitte per zweitem Aufschlag auf die Linie.
20:43
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:2
Aber gegen Fabio Fognini ist auch immer alles möglich. Zwei Doppelfehler in Serie stellen den Italiener gleich vor die Aufgabe von 0:30.
20:42
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:2
Das ist nichts vom Warsteiner. Völlig ungeduldig und ohne Vorbereitung knallt er seine Vorhand cross ins Aus und schenkt das Servicegame zu Null ab.
20:41
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:1
Aufpassen, Struffi! Fognini spielt wütend, aber erstaunlich sicher. Der Deutsche hingegen geht zu viel Risiko in den Rallys, eines, das er gar nicht gehen muss. Beim Stand von 0:30 kommt er auch noch erfolglos ans Netz, kann den Volley nicht im Feld unterbringen und steht direkt drei Breakbällen gegenüber.
20:39
Struff - Fognini 7:6 (7:2), 0:1
Struff schickt einen sehenswerten Returnwinner longline auf den Strich, aber Fognini agiert sehr souverän, geht im richtigen Moment vor ans Netz und kontert den Passierball sicher mit dem Volley weg und holt sich das erste Spiel.
20:37
2. Satz
Zunächst scheint Fognini es gut abgeschüttelt zu haben, wie der erste Satz ausging und startet gleich mit zwei sauber vollendeten Rallys in den zweiten Durchgang, den er mit Aufschlag eröffnet.
20:34
Satzfazit
Bis zum 4:4 ließen beide Spieler bei eigenem Aufschlag überhaupt nichts anbrennen. Fognini brachte zwar mehr erste Aufschläge ins Feld, Struff aber erzielte mehr direkte Winner. Dennoch patzte der Deutsche zuerst und Fognini sah beim Stand von 5:4 mit eigenem Service schon wie der Sieger des ersten Satzes aus, doch plötzlich wackelte auch er. Es ging in den Tie-Break und spätestens da zeigte sich die Wundertüte beim Mann aus Sanremo. Nichts mehr ging bei ihm zusammen und Struff holte sich sechs Satzbälle. Mehr als ein Winner nach Unterarm-Service gelang dem Italiener nicht mehr, Struff machte alles klar und sichert sich den wichtigen ersten Satz. Es wird spannend, wie Fognini diesen ersten Durchgang verarbeitet.
20:31
Struff - Fognini 7:6 (7:2)
Überraschung! Fognini serviert per Unterarm und erwischt den Deutschen sogar auf dem falschen Fuß, aber bei eigenem Aufschlag lässt der gar nichts mehr anbrennen und macht mit dem Serve-and-Volley am Netz alles klar!
20:29
Struff - Fognini 6:6 (6:0)
Viel Dusel für Struff! Fognini muss diesen Passierball am Deutschen vorbeibringen, schlägt die Rückhand allerdings ins Netz. Struff legt das Ass zum 5:0 hinterher und Fognini scheint abzuschenken. Den Return des Deutschen schlägt er missmutig ins Netz - Seitenwechsel.
20:27
Struff - Fognini 6:6 (3:0)
Struffi geht per Serve-and-Volley gleich vor ans Netz und diesmal setzt er den Überkopfsmash - optimaler Start. Fognini fabriziert dazu seinen ersten Doppelfehler und verteilt das erste Mini-Break und kann auch den zweiten Aufschlag nicht halten. Da fliegt der erste Ball beim Italiener. 3:0 für den Deutschen.
20:25
Struff - Fognini 6:6
Diese Aufschläge sind zu stark! Es gibt den ersten Tie-Break zwischen den beiden.
20:25
Struff - Fognini 6:5
Fognini gegen den Satzverlust: Das klang vor wenigen Minuten noch anders. Jetzt ist aber die Chance für Struff da, der zumindest den Tie-Break schon sicher hat. Zwei Aufschläge kann der Deutsche aber nicht zurückbringen, 30:15 für den Italiener.
20:23
Struff - Fognini 6:5
Zwei starke Aufschläge vom Warsteiner besorgen ihm nach dem Re-Break auch wieder die Führung zurück. Acht Punkte in Folge gehen an Struff, der zu Null serviert.
20:21
Struff - Fognini 5:5
Dazu schwingt auch das Momentum wieder in Richtung des Deutschen, der sofort den ersten Aufschlag verwertet und Fognini mit einer starken Vorhand cross zum Returnfehler zwingt.
20:21
Struff - Fognini 5:5
So schnell kann es gehen. Fognini macht den dritten Fehler in Folge, schießt die Vorhand deutlich hinter die Grundlinie und schon hat der Warsteiner den Ausgleich zum 5:5.
20:20
Struff - Fognini 4:5
Und statt Satzbällen bekommt urplötzlich Struff zwei Breakchancen, weil Fognini zu ungeduldig wird und Struff einfach nur Prozent-Tennis spielt, die Bälle locker ins Feld bringt und die Rally am Leben hält.
20:19
Struff - Fognini 4:5
Jetzt wird der Italiener frech: Statt des sicheren Topspin in eine offene Ecke wählt er den Stopp - und der ist schwach gespielt. Struff sprintet zum Ball und legt ihn cool auf die Linie. 15 beide.
20:17
Struff - Fognini 4:5
Das ist bitter. Struffi trifft wieder den ersten nicht, kommt aber immerhin in die Rally - doch Fognini ist aus dem Spiel heraus deutlich besser aufgestellt, bringt den Return gut zurück, dennoch ist der leichte Vorhandfehler von Struff nicht nötig. Fognini hat das Break und serviert gleich etwas überraschend zum ersten Satz.
20:15
Struff - Fognini 4:4
Das gibt es doch nicht. Struff geht viel Risiko beim zweiten Aufschlag und verreißt ihn völlig - erste Breakchance für den Italiener.
20:14
Struff - Fognini 4:4
Oh oh, jetzt muss Struffi aber aufpassen, dann so langsam beginnt die ernste Phase des Satzes. Erst der Fehler am Netz mit dem deutlich zu langen Slice, dann schießt er den Doppelfehler beim Aufschlag hinterher. 15:30.
20:13
Struff - Fognini 4:4
Das Wort "Breakchance" kommt in beiden Wortschätzen noch nicht vor. Fognini serviert mit neuen Bällen locker und frei zum 30:0, dann behält er wieder in der Rally die Oberhand und erzwingt den Rückhandfehler des Deutschen. Einen Doppelfehler kann Fognini verschmerzen, denn dann macht er mit dem Aufschlag direkt alles klar.
20:09
Struff - Fognini 4:3
Wichtiger Punkt! Bei 30:30 sucht Struff sofort wieder den Weg ans Netz und muss einen schwierigen Volley flach überm Boden nehmen, legt diesen aber stark übers Netz. Fognini ist zwar rechtzeitig zur Stelle, Struffi passt aber auf und bringt den Passierschlag des Italieners locker im leeren Court unter. Ein anschließender Servicewinner durch die Mitte macht den Sack zu.
20:06
Struff - Fognini 3:3
Da hat Fognini gegen den Aufschlag mal die Chance auf ein 30:0, nachdem Struff zum zweiten Mal über Kopf strauchelt, aber er schickt den Passierball nicht nur am Deutschen, sondern auch an der Spielfeldbegrenzung vorbei.
20:05
Struff - Fognini 3:3
Das geht alles ziemlich schnell auf dem Centre Court von Toronto. Nach 18 Minuten verwandelt Fognini mit dem Aufschlagwinner den Spielball zum 3:3. Die wenigen anwesenden Fans erhalten immerhin die erste richtige Rally zu sehen, bei der der Italiener das bessere Ende auf seiner Seite hat. Im Spielfluss kommt er noch besser zurecht als Struffi.
20:01
Struff - Fognini 3:2
Zwei Asse von Struff bereiten das nächste lockere Aufschlagspiel vor. Dazu wirkt Fognini ein wenig faul beim Return, meint, er müsse sich hier nicht bewegen - und bekommt die Quittung von Struff, der mit der Vorhand longline vorbereitet und dann inside-out vollendet.
19:59
Struff - Fognini 2:2
Bis auf einen bärenstarken Returnwinner mit der Rückhand kann Struff gegen vier fast perfekte Aufschläge des Italieners nichts ausrichten. Er serviert zwar nicht so hart wie der Deutsche, dafür mit sehr viel Schnitt und variantenreich. Fognini gleicht mühelos wieder aus.
19:55
Struff - Fognini 2:1
Generell passt der Aufschlag weiter gut, ein weiterer freier Punkt beschert dem Deutschen das 2:1.
19:54
Struff - Fognini 1:1
Struff sucht beim Aufschlag früh im Match den Weg ans Netz, das scheint eine erste Taktik zu sein. Solange der Erste gut kommt, hat sie bisher auch Erfolg - 40:15.
19:53
Struff - Fognini 1:1
Ein Fehler von Struff und zwei direkte Aufschlagwinner bescheren dem Italiener zu Null die schnelle Antwort und das Aufschlagspiel zum 1:1.
19:52
Struff - Fognini 1:0
Welcher Fognini schlägt nun auf? Den Italiener gibt es in Weltklasseform und als Katastrophe, selten zeigt er eine Leistung, die sich nicht in eine Extreme bewegt. Im Return konnte er noch nicht viel zeigen, bei eigenem Aufschlag aber wirkt er sehr leicht und locker, zimmert eine explosionsartige Vorhand inside-in die Linie herunter.
19:50
Struff - Fognini 1:0
Das Fehlerfestival auf beiden Seiten geht weiter, dann wird Struffi aber mit 218 km/h beim Aufschlag geblitzt - das Ass sitzt und der Warsteiner hält das erste Servicegame.
19:48
Struff - Fognini 0:0
Hoppla! Fognini ballert zwar auch die nächste Vorhand noch ins Netz, aber Struff verschießt am Netz den Elfmeter ohne Torwart und jagt den Überkopfsmash in die Maschen. Das passiert auch einem Profi mal.
19:47
1. Satz
Struff startet das Match mit leicht nervösem Aufschlag, den ersten Fehler macht aber Fognini mit einer Rückhand ins Netz.
19:41
Münzwurf
Der Stuhlschiedsrichter erklärt einmal das Linien-System, das sowohl die Aus-Calls als auch Fußfehler angibt. Struff gewinnt den Münzwurf und wird gleich zuerst servieren.
19:25
Der Court ist frei
Marin Cilic gewinnt den dritten Satz mit 6:4 und sichert sich den Sieg gegen Albert Ramos-Vinolas. Der Kroate zieht damit in die zweite Runde ein und wird dort auf Casper Ruud aus Norwegen treffen. Der Court wird in wenigen Minuten frei sein und dann wird es Zeit für Jan-Lennard Struff und Fabio Fognini.
18:44
Decider im Stadium
Albert Ramos-Vinolas erzwingt mit einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang einen dritten Satz gegen den ehemaligen Grand-Slam-Champion Marin Cilic und holt sich Durchgang Nummer zwei mit 6:4. Damit wird das Match zwischen Struffi und Fognini kaum vor 19:30 Uhr MESZ beginnen.
18:27
Head-2-Head
Bei bisher zwei Begegnungen zwischen beiden ist die Bilanz ausgeglichen. Für das erste Duell müssen wir schon bis ins Jahr 2014 zurückblicken, da gewann Fognini in München im Halbfinale auf Sand deutlich in zwei Sätzen. Vier Jahre später bekam Struff die Chance zur Revanche in Monte Carlo, also wieder auf Sand, und nutzte sie zu einem ebenfalls klaren Erfolg in zwei Sätzen. Besonders gut kennen sich beide auf dem Court unter Wettkampfbedingungen also nicht, zudem wird es das erste Meeting auf Hartcourt. Welcher Fognini auf dem Platz steht, zeigt sich dazu meistens auch erst nach ein paar Spielen.
18:22
Verzögerung
Wir und die Spieler müssen sich definitiv noch etwas länger gedulden als 18:30, denn aktuell bespielen Marin Cilic und Albert Ramos-Vinolas den blauen Court im Aviva Centre, dem größten der Anlage in Toronto. Der Kroate gewann den ersten Satz klar mit 6:2, muss im zweiten Durchgang deutlich mehr kämpfen und kassiert in diesem Moment das Break zum 3:4.
18:18
Fabio Fognini
Ihm gegenüber steht die italienische Wundertüte Fabio Fognini. Längst ist der mittlerweile 34-Jährige nicht mehr das Aushängeschild des italienischen Tennis. 2019 gewann er sein erstes großes Turnier mit dem Masters von Monte Carlo - bis heute aber auch sein letzter Titel. Bei den Olympischen Spielen zuletzt reichte es bis in die dritte Runde, wo gegen Daniil Medvedev Schluss war. Auch für ihn ist es eine durchwachsene Saison 2021, auch wenn sie stark begann. Mit dem eigenen Land erreichte er im ATP Cup das Finale, das man gegen Russland verlor, anschließend reichte es fürs Achtelfinale bei den Australian Open - das einzige Major, in dem er es bis in die zweite Woche schaffte. Aber Toronto, beziehungsweise Kanada ist zumindest in der ersten Runde ein gutes Pflaster für ihn: In bisher fünf Teilnahmen erreichte er stets Runde zwei. Da war allerdings dann immer Schluss.
18:13
Jan-Lennard Struff
Ebenfalls in Tokio dabei gewesen, aber in der zweiten Runde an Novak Djokovic gescheitert, ist Jan-Lennard Struff. Dennoch hält er als einziger Deutscher in Toronto die Fahne hoch. Als Nummer 46 steht er aufgrund einiger Absagen ganz locker im Hauptfeld des Turniers und ist zum zweiten Mal seit 2019 dabei - damals allerdings fand es in Montréal statt. Vor zwei Jahren gewann er sein Auftaktspiel, strich aber in der zweiten Runde die Segel. In dieser Saison steht er in Erstrundenspielen auf Hartplatz bei einer Bilanz von 5:1, den letzten Auftaktsieg schaffte er vor zwei Wochen bei Olympia gegen Thiago Monteiro. Dennoch ist es ein mäßiges Jahr für den Warsteiner. Sehr guten Ergebnissen mit dem Finale in München und dem Achtelfinale bei den French Open stehen viele Zweitrundenniederlagen gegenüber.
18:04
Toronto
Spielort für die Herren ist in diesem Jahr Toronto. Parallel findet das Turnier auch für die Damen der Tour statt, allerdings in Montreal. Die Austragungsorte wechseln sich jedes Jahr ab. Nach das Masters letztes Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht ausgetragen wurde, ist es nun wieder dabei und das erste von zwei Masters zur Vorbereitung auf die US Open, die Ende August beginnen. Normalerweise spitzenmäßig besetzt, fehlen in diesem Jahr einige Topstars. Viele sagten durch die Extrabelastung bei den Olympischen Spielen ab, so unter anderem Novak Djokovic, der am Ende ohne Medaille nach Hause fuhr und den Golden Slam damit abhaken musste, und auch Goldjunge Alexander Zverev. Zudem sind Roger Federer und Dominic Thiem noch immer nicht fit. Das Feld führt daher Daniil Medvedev, Vorjahresfinalist, an, an Position zwei gesetzt ist Rafael Nadal, Sieger der letzten beiden Ausgaben und Titelverteidiger.
18:00
Willkommen
Hallo und herzlich willkommen zu den National Bank Open 2021, auch bekannt als das Kanada Masters. Ab etwa 18:30 Uhr MESZ steigt das Erstrundenmatch zwischen Jan-Lennard Struff und Fabio Fognini.